Diözesanbibliothek des Bistums Osnabrück

Vorübergehend (bis zum Umzug in die Möserstraße) ist der Zugang für unsere Kunden zur Bibliothek und zur Lesesaalnutzung leider nicht möglich. Wir bedauern das sehr!

Das Bibliotheksangebot bleibt jedoch weiterhin bestehen!

Wir bearbeiten Eure per Mail und Telefon mitgeteilten Literaturwünsche, bestellen per Fernleihe und schicken Literatur auch per Post zu.
Für die Literaturausleihe und -rückgabe nutzt bitte eine unserer Telefonnummern: 0541 318-470   /   0541 318-472   /   0541 318-471
oder die Klingel am Eingang des Priesterseminars. Zur Übergabe kommen wir nach unten.

Unser Ziel ist es, die wissenschaftliche Literaturversorgung für Euch weiterhin bestmöglichst sicherzustellen. 


Vielen Dank für Euer Verständnis!        
 Christine, Irmgard, Petra, Jan und Martin


Schnittstelle von Kirche und Gesellschaft

Die Bibliothek im Priesterseminar leistet wichtige wissenschaftliche Beiträge, auch an der Schnittstelle von Kirche und Gesellschaft, um zur christlichen Gestaltung der verschiedenen Lebensbereiche beizutragen. Mit aktueller Literatur und ca. 80 laufenden und historischen Zeitschriftentiteln bietet sie Antworten auf religiöse, ethische, gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Fragen unserer Zeit. Sie unterstützt Lehrende und Studierende bei ihren Abschlussarbeiten wie z. B. Bachelor-, Master oder Dissertationen, nicht nur mit ruhigen Arbeitsplätzen in den Lesesälen, sondern auch bei Recherchearbeiten und der Literaturbeschaffung.

 

Die theologische und philosophische Bibliothek ist öffentlich, kostenlos, barrierefrei und allgemein zugänglich. Sie stellt uneingeschränkt allen Interessierten theologische Standardwerke und darüber hinaus wichtige Veröffentlichungen aus den theologischen Disziplinen und dem Gebiet der Diözesangeschichte zur Verfügung.

Wir informieren Sie laufend über alle wesentlichen Veränderungen, Neuerungen und Aktivitäten in der Diözesanbibliothek.



Geschichte

Die Bibliothek heute...

Als theologische Bibliothek des Bistums verfügt die Diözesanbibliothek über einen gewachsenen Bestand von mehr als 120.000 Titeln. Hierin enthalten sind Nachlässe mit umfangreicher kulturwissenschaftlicher und judaistischer Literatur. Hinzu kommen 80 aktuelle und historische Zeitschriften. Mit diesem Angebot steht sie als öffentliche Bibliothek im Dienst an der Theologie und leistet Kulturarbeit an der Schnittstelle von Kirche und Gesellschaft. In den Lesesälen, mit 10 Arbeitsplätzen, stehen Lexika, theologische Nachschlagewerke und Handbücher sowie aktuelle Fachzeitschriften zur Verfügung. Mit dem Opac-Katalog, der über das Internet an jedem Ort erreicht werden kann, bietet die Bibliothek eine einfache Möglichkeit der Literaturrecherche.


Ursprung

Die erste theologische Bibliothek der Diözese wurde von  Jesuiten aufgebaut, die bis 1634 an der unter Kardinal von Wartenberg gegründeten Universität Academia Carolina lehrten. Aus der kurzen Zeit ihres Bestehens belegen historische Dokumente hohes wissenschaftliches Ansehen. Die Jesuiten schufen eine beachtenswerte Büchersammlung, die in den folgenden Jahrhunderten (Säkularisation, 2. Weltkrieg) eine sehr wechselvolle Geschichte bis hin zur teilweisen Zerstörung erfuhr.

Von der kirchenhistorischen Tradition her ist die alte Jesuitenbibliothek (heute "Alte Lehrerbibliothek" des Carolinums) als "Vorgängerin" der heutigen Diözesanbibliothek zu sehen.


Gründung

Mit der Gründung des Bischöflichen Priesterseminars 1859 entsteht eine neue theologische Bibliothek. 1961 erhält sie die Bezeichnung Diözesanbibliothek und bietet seither ihren Dienst öffentlich an.

 

 

Bestand

Aus allen theologischen Disziplinen steht Literatur zur Verfügung:
biblische Theologie | historische Theologie | systematische Theologie | praktische Theologie

 

Ein Schwerpunkt ist die Bistumsgeschichte. Darüber hinaus werden interdisziplinäre Publikationen sowie Werke zu ethischen und gesellschaftlichen Zeitfragen angeboten. Bis in die jüngste Vergangenheit hat die Diözesanbibliothek auch historische Buchbestände sammeln können (Druckwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert). Der inhaltliche Schwerpunkt liegt hier im Bereich der Geschichte/Kirchengeschichte.