Diözesanbibliothek Bistum Osnabrück

Diözesanbibliothek Bistum Osnabrück

Geschichte

Die Bibliothek heute...

Als theologische Bibliothek des Bistums verfügt die Diözesanbibliothek über einen gewachsenen Bestand von mehr als 68.000 Bänden. Hinzu kommen gut 80 aktuelle Zeitschriften.
Mit diesem Angebot steht sie als öffentliche Bibliothek im Dienst an der Theologie und leistet Kulturarbeit an der Schnittstelle von Kirche und Gesellschaft.
Im Lesesaal, mit sieben Arbeitsplätzen, stehen Lexika, theologische Nachschlagewerke und Handbücher sowie aktuelle Fachzeitschriften zur Verfügung.

Mit dem Opac-Katalog, der über das Internet an jedem Ort erreicht werden kann, bietet die Bibliothek eine einfache Möglichkeit der Literaturrecherche.

Ursprung

Die erste theologische Bibliothek der Diözese wurde von den Jesuiten aufgebaut, die bis 1634 an der unter Kardinal von Wartenberg gegründeten Universität Academia Carolina lehrten. Aus der kurzen Zeit ihres Bestehens belegen historische Dokumente hohes wissenschaftliches Ansehen. Die Jesuiten schufen eine beachtenswerte Büchersammlung, die in den folgenden Jahrhunderten (Säkularisation, 2. Weltkrieg) eine sehr wechselvolle Geschichte bis hin zur teilweisen Zerstörung erfuhr.

Von der kirchenhistorischen Tradition her ist die alte Jesuitenbibliothek (heute "Alte Lehrerbibliothek" des Carolinums) als "Vorgängerin" der heutigen Diözesanbibliothek zu sehen.

Gründung

Mit der Gründung des Bischöflichen Priesterseminars 1859 entsteht eine neue theologische Bibliothek. 1961 erhält sie die Bezeichnung Diözesanbibliothek und bietet seither ihren Dienst öffentlich an.

Bestand

Aus allen theologischen Disziplinen steht Literatur zur Verfügung:

  • biblische Theologie
  • historische Theologie
  • systematische Theologie
  • praktische Theologie

Ein Schwerpunkt ist die Bistumsgeschichte. Darüber hinaus werden interdisziplinäre Publikationen sowie Werke zu ethischen und gesellschaftlichen Zeitfragen angeboten.

Bis in die jüngste Vergangenheit hat die Diözesanbibliothek auch historische Buchbestände sammeln können (Druckwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert). Der inhaltliche Schwerpunkt liegt hier im Bereich der Geschichte/Kirchengeschichte.